Der Sommer ist vorbei, das Heu und das Emd liegt in der Scheune bereit für den Winter. Doch es gibt noch immer viel zu tun.
Marc erzähl uns doch mal vom mausen:
Ich will die Mausefallen namens Topcat aus der Werkstatt holen, doch leider sind sie, wie immer nicht am richtigen Ort versorgt. Nach längerem suchen auf dem ganzen Hof, finde ich sie am Feldrand. Ich habe zwei kurze Stöcke dabei um den Ort der Mausefallen zu markieren.
Langsam gehe ich über die gemähten Wiesen und halte nach frischen Erdhügeln ausschau. Wenn ich einen gefunden habe, suche ich mit dem Stock rund um den Hügel nach einem Mausegang. Hab ich einen gefunden muss ich zuerst ein passendes Loch graben. Die Mausefalle wird so platziert, dass der Gang durch die Falle verläuft. Wenn die Falle im Loch ist, schaue ich dass rundherum Erde liegt, damit kein Licht in den Gang eindringen kann. Wenn die Maus nun durch den Gang krabbelt, löst sie den Hacken an der Falle aus und diese schnappt zu wie eine Guillotine.
Von aussen erkennt man das am Bügel der unten ist. Oft befindet sich aber in der Falle nur Erde, welche die Maus vor sich her schiebt. Ist doch einmal eine Maus darin, freuen sich die Hofkatzen über ein leckeres Essen.
So hab ich schon viele Mäuse gefangen.
Das ganze hat auch einen Sinn, denn die Mäuse sind Schädlinge die die Wurzeln abfressen und somit den Ertrag mindern.
Auch im Wohnheim hat es Mäuse, leider gehen sie uns selten in die Falle, doch vor ein paar Tagen habe ich eine mit dem Finken erwischt.
Dominik versucht sich gerade darin, vor dem Haus Holz für den Ofen auf zu schichten. Zuerst muss ich die Meterspälten im Wald mit der Schubkarre holen. Ein Mitarbeiter sägt die Meterspälten auf 30 cm Stücke zu und ich spalte sie noch kleiner, wenn es notwendig ist. Dann kommt wieder die Schubkarre ins Spiel. Mit ihr fahre ich die Scheiter bis vor den Hauseingang und beginne das Holz schön zu stapeln.
Auf der einen Seite muss ich das Holz kreuzweise Aufschichten, damit der ganze Stapel nicht um fällt. Es ist nicht ganz einfach, da jedes Scheit eine andere Form hat und das ganze stabil bleibt. Manchmal brauche ich dazu noch einen Mitarbeiter der mir Tipps geben kann, aber ich habe schon etwas Übung darin. Wenn alles schön aufgestapelt ist, sieht es auch gut aus, vor dem Hauseingang.
Marc hat den Auftrag, die Schafe vom „Sunnberg“ zum „Mörisegghüsli“ zu bringen, damit sie wieder etwas zum fressen haben.
Natütrlich braucht er dazu noch andere Personen, die ihm helfen.
Zuerst braucht es einen Schafzaun den man aufbauen kann. Wir platzieren den Anhänger so, dass man die Schafe gut hineintreiben kann. Dazu bauen wir den Schafszaun auf. Sind die Schafe einmal eingezeunt, wird der Zaun immer kleiner gemacht, damit die Schafe in den Wagen gehen, was aber nicht immer auf anhieb klappt. Dann geht das Theater los. Die Schafe flüchten sich in den Keller. Marc erwischt dabei aber den Schafbock und bindet ihn im Wagen an. Dann geht er in den Keller und nimmt das Leitschaf am Halsband. Die andern Schafe folgen ihm. So kann er die Schafe zum Bock in den Wagen verfrachten. Schnell steigt er aus dem Wagen aus und klappt die Rampe hoch.
Nachdem wir den Schafzaun wieder schön aufgewickelt haben, fahren wir zum Mörisegghüsli wo wir die Schafe einzeln an den Halsbändern in ihren Stall bringen. Die ganze Übung braucht schon etwas Kraft.
In dieser Zeit hat Dominik mit einer Mitarbeiterin das Mittagessen zubereitet. Es gibt Salat und Älplermakkaroni.
Am Nachmittag geht’s wieder in die Hecke.
Wir schneiden mit der Motorsäge alle Hasel- und Eschenruten heraus, damit andere, langsamer wachsende Pflanzen wieder mehr Platz und Licht haben.
Natürlich müssen wir die ganzen Ruten vom steilen Hang herunter schaffen, was sehr anstrengend ist und auch die Dornen zerkratzen uns die Arme.
Mit einem Teil der Ruten haben wir in der Hecke grosse Haufen gemacht, damit sich darin Wildtiere verstecken können. Der grosse Rest wird verlesen. Die dicken Äste kann man noch als Brennholz brauchen alles andere wird im Wald unterhalb in ein Loch gebracht.
Das Brennholz wird auf Meter geschnitten und mit Schnur zusammen gebunden. Bevor es verbrannt werden kann, muss es noch zwei Jahre trocknen.
Schon bald kommt der Schnee dann gibt es wieder viel Arbeit im Wald. Aber bis dann haben wir noch einiges zu erledigen, damit im Frühling wieder alles parat ist für die Tiere.
Auffahrtsausflug auf den Balmberg mit Besuch des Seilparkes
Von Trubaschachen ging es zuerst mit dem Böss Richtung Solothurn. Die eine nutzten die einstündige Fahrt um ein kleines Nickerchen zu zelebrieren, die anderen genossen die tolle Landschaft.
Auf dem Balmberg angekommen, wurden wir von einem Guide instruiert, wie wir uns im Seilpark richtig sichern können, damit kein Unfall passiert. Jeder bekam ein Klettergurt an dem zwei Karabiner zum sichern montiert waren.
Der Seilpark selber befindet sich im Jurawald. Die verschiedenen Routen waren durch Fraben gekennzeichnet. Wie beim Skifahren galt: gelb= sehr einfach, grün= einfach, blau= mittel, rot= schwierig und zuletzt schwarz= fast nicht überwindbar.
Von einer Startplattform konnte man in die verschiedenen Routen einsteigen.
Das ganze lief dann in etwa so ab:
Man musste verschiedene Hindernisse überwinden. Zum Beispiel Hängebrücken, Strickleitern, Seilbahnen bis 100 Meter oder Balken die an Seilen in der Luft hingen. Wir bewegten uns immer in Höhen zwischen zwei und zwanzig Metern, also auch in den Wipfeln der Bäume.
Für die einen war es schon nach dem ersten Hindernis Schluss, da die Höhenangst sie wieder auf sicheren Boden trieb.
Aber die meisten brachten eine Route nach der anderen hinter sich. Einige wagten sich sogar auf die schwarze Route. Total fertig aber zufrieden über die tolle Leistung kamen sie nach einer halben Stunde wieder zurück.
Zuletzt fanden wir noch eine freie Feuerstelle auf der wir unsere Würste braten konnten. Gemütlich liessen wir den Tag ausklingen und jeder erzählte von seinen waghalsigen Seilparkerlebnissen.
Müde und zufrieden fuhren wir nach Trubschachen zurück.
Pascal und Matthias haben sich gegenseitig ein Interview über das Openairkino gegeben.
Vielen Dank für das Interview
Wir von der Sothegra sind in unserer Freizeit mit den Betreuern im Emmenzenter Billard spielen gegangen. Und nach zwei - drei Mal haben wir uns überlegt, einen eigenen Billardtisch zu kaufen. Von dort an ging die "Ägschen" los mit Geld verdienen. Unsere erste Idee war Kuchenstand, Weihnachtsguezli backen oder das Geld zu verwenden, welches abgegeben werden muss, wenn man einen Strich bekommt. Aber das Geld von den Strichen war zu wenig und mit Kuchen backen gings auch nicht, darum haben wir uns entschieden für Weihnachtsguezlis backen. Das Material haben wir im Bioladen bei Marianne gekauft.
Das waren:
Das sind die Sorten der Guezli.
Und das Material:
das sind alle Zutaten für 11,710 Kg Guezli.
Wir waren etwa 2-4 Wochen am Guezli backen. Das war der volle Krampf jeden Abend Guezli backen, aber wir habens geschafft. Wir hatten 80.- Franken verdient.
André Fellner
Mit dem Geld der Strichliste der letzten Monate und unserem Verdienst konnten wir einen gebrauchten Billardtisch kaufen. Wir hatten schon ettliche spannende Stunden beim Spielen.
Am Donnerstag den 1.5.2008 haben wir alle zusammen einen Ausflug gemacht. Wir sind von Trubschachen um 10.15 Uhr losgefahren.
Eigentlich wollten wir schon um 10.00 Uhr losfahren aber wir mussten auf Familie Kuhlmann warten. Nach 15 Minuten waren alle da.
Die Sandra K, der Werner K, der Janusz K, die Tamina K, die
Domenica M, der Christian M, der David K, der Michi H, der Stöffu B, der André F, der Martin R, und der Bruno H. Und natürlich die wichtigste Person nicht zu vergessen Alex S.
Dann sind wir über den Schallenbergpass gefahren Richtung Thun. Dann sind wir endlich mal angekommen, in Thun. Im Bus war es sehr lustig, wir haben fast alle gesungen und gelacht.
Kurz vor den Beatushöhlen haben wir den Bus parkiert. Dann sind wir alle zusammen gewandert ca. eine Stunde. Ich und der Werner sind mit dem Martin und der Domenica etwas zurück geblieben. Wir wahren sehr langsam, da Martin Herzprobleme hat und die Domenica schwanger war. Es war ein sehr schöner Wanderweg.
Nach einer Stunde sind wir alle angekommen und haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt. In der Beatushöhle war es sehr eng. Es ist immer 10 Grad kalt, auch wenn es draussen Sommer ist. Auch im Winter bleibt es drinnen 10 Grad. Der Weg führte uns einen Kilometer in den Berg hinein. Die Führerin erklärte uns, die Höhle gehe noch 11 Kilometer weiter, aber der Weg ist leider noch nicht so weit gebaut. Es hat keine Tiere in der Höhle, nur Pflanzen aber nicht überall, nur dort wo die Laternen und Scheinwerfer sind. Dann war es auch schon so weit, es war zum Glück schon fertig.
Als wir zu Fuss an den Thunersee angekommen sind, haben wir ein Feuer gemacht. Der Christof und der David gingen zusammen zum Bus und holten das feine Essen und die Getränke. Die kleine, süsse Tamina hat für die Getränke einen kleinen Kühlschrank gemacht. Es war sehr nett von ihr, ein wenig später haben wir das schöne Wetter genossen. Ja aber dann kam ein riesiges Schiff und machte mächtige Wellen. Diese Wellen spühlten die Getränkeflaschen aus Tamina's Kühlschrank in den See. Nach kurzer Zeit hat sich André F. getraut ins Wasser zu springen. Es war natürlich etwas Neues für uns. Das Wasser war sehr kalt, trotzdem gingen Stöffu B. und der Michi H. später baden. Natürlich wollte der kleine Janusz K. auch ins Wasser aber es war ihm zu kalt.
Aleksandar Stojadinovic